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Kieznachrichten

Samstag, 28. November 2009

Befürchtung

Bei den Kollateralschäden, die die Weihnachtsfeier gestern in meinem Gesicht hinterlassen hat, muss ich heute abend wohl damit anfangen, mich mir selbst schön zu trinken, bevor ich mit den anderen Gästen anfange.

Das Positive ist, egal wie sie aussehen, sie werden groß sein, denn ich gehe gleich auf die Grosse-Leute-Party. Ich freue mich schon drauf, mal nicht von einem Ende des Raumes ungestört bis zum anderen gucken zu können und trotz hoher Schuhe Menschen zu treffen, zu denen ich aufgucken kann und mich nicht zum unterhalten runterbeugen muss, davon hab ichs nämlich noch von gestern im Kreuz...

Sonntag, 24. Mai 2009

Bürgerfest

Wenn der Sandmann gegen die Teenage Mutant Hero Turtles kämpfen würde, wer würde wohl gewinnen?

Diese und andere wichtige interkulturelle Fragen wurden gestern auf dem Bürgerfest zum 60jährigen Bestehen der BRD bzw. des Grundgesetzes geklärt. Es wurde das beste Bier Deutschlands - natürlich Störtebeker - und das schlechteste Bier - natürlich Kölsch - gewählt, ein Wiedersehen mit dem neuen Lieblingsgetränk Rharbarberwein aus Werder gefeiert und das Zutatengeheimnis von polnischem Bigos gelüftet. Sachsen und Meck-Pomm haben den Rheinländern gezeigt, wie man richtig Stimmung macht und eine kurze Unterhaltung mit den Feldjägern hat ergeben, dass demnächst auf Wunsch einer einzelnen Dame wieder mehr große Männer in Uniform an Informationsständen eingesetzt werden.

Ach ja, natürlich würde der Sandmann gewinnen, weil er mit seinem Schlafsand die Turtles einschlafen lassen kann. Und zwar spätestens um viertel sieben. (Übersetzung: Und zwar spätestens 20 min nach fünf vor sechs)

Sonntag, 29. März 2009

Plan erfüllt

Wenn ich des Nächtens auf einem halbnackten, knackigen, ergonomisch geformten Mann liege und ihm die Worte "...und was muss ich jetzt machen..." zärtlich ins Ohr zischele, während meine Freundinnen gröhlend dabei sitzen, kann das nur eins bedeuten:

Wir haben diesen Plan in die Tat umgesetzt.

Weiberabend halt...

Sonntag, 22. Februar 2009

Der Highlandfluch

Als 1746 in der Schlacht von Culloden die schottischen Clans durch die englischen Rotröcke niedergemetzelt wurden, erzürnte Gott der Hass auf beiden Seiten so sehr, dass er einen Fluch über das Gebiet der englischen Krone sandte:

"Für heute und immerdar werden eure Kinder und Kindeskinder nie wieder eine Lebensgröße über 1,65 m erreichen, ihre Haut wird bleich und fad unter rötlichen Haarstoppeln kränklich schimmern, statt stolzer Highlanderschultern werden ihnen schwammige Bäuche wachsen oder aber ihre Gestalt wird schmächtiger sein als die eines vierjährigen Kindes."

Das ist mir soweit alles nachvollziehbar, warum die Inselbewohner aber neuerdings einen Kriegszug auf Berlins Mitte unternehmen und gröhlend und bierseelig schwafelnd all die großen kräftigen gutaussehenden Männer in die Flucht geschlagen haben, ist mir noch nicht ganz schlüssig.

Ums mit Obelix zu sagen: Die spinnen, die Briten.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Nachdenkliches am Abend

Ich komme gerade aus der Urania vom politischen Kabarett. Als vermittelnde Videobotschaft an Islamisten gedacht brachte das Programm nicht viele Überraschungen, die üblichen politischen Scherze zu den üblichen Datenschutz-, Bundeswehr- und Religionsthemen, teilweise etwas zäh und streng nach Textbuch, aber auch mit einigen interessanten und auch humoristisch gelungenen Momenten.

Drei Dinge haben mich zum Nachdenken gebracht, die ich gern zur Diskussion stelle:

Die Lebensweisheit der Vanuaten, die nach einer Studie als weltweit glücklichstes Volk gelten:

"Wenn die Welt nicht deinen Vorstellungen entspricht, ändere deine Vorstellungen."

Die Frage

"Wäre die Mauer '89 auch gefallen, wenn man vorher Fenster eingebaut hätte?"

ist sicher nur augenzwinkernd zu beantworten, aber die Frage

"Welchen Deutschen würdest Du am meisten vermissen/vermisst du am meisten?"

bereitet da etwas mehr Kopfzerbrechen.

Zum Schluss gilt für die Islamisten wie für die Deutschen wie für alle Völker, die eigene Kultur zu bewahren gelingt nur, wenn sie die Gelegenheit hat, sich mit anderen Kulturen zu mischen und sich zu entwickeln. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass unsere so hochgelobte und von Sprachbewahrern ängstlich beschützte deutsche Sprache zu einem Großteil aus Wörtern fremden Ursprungs besteht? Wer sich die Mühe macht, Schillers Glocke sprachlich zu erforschen, stellt plötzlich fest, dass jedes 3. Wort entweder französischen, griechischen, lateinischen oder sogar keltischen Ursprungs ist. Mit den wahren, wirklichen urdeutschen Wörtern hört sich das ehrwürdige Gedicht dank der Übersetzung von Herrn Freitag plötzlich eher nach weinseligem Kauderwelsch an statt nach poetischer Sprache:

"Beinecht gebolwerkt in der Klupf,
pappt der Klumpen aus Knauder gebrannt.
Diestags soll die Pimpel werden,
schlups Gesellen, seid zur Hand."

Samstag, 1. November 2008

Besonderheiten

In Berlin abends weg zu gehen birgt immer wieder Überraschungen, mit denen man so gar nicht rechnet. Gestern abend fand im Cubix am Alex ein besonderes Event statt, 5 Berliner Bands bzw. Sängerinnen trafen sich zu einem etwas anderen Konzert im Kinosaal, nach dem Konzert wurde der Film Bandits gespielt und das Ganze wurde dann noch mit einer Aftershowparty abgerundet. Wahrscheinlich hätten wir schon im Voraus stutzig werden sollen, die Sängerinnen, ein Film über Frauen... aber so waren wir doch etwas überrascht, als sich das Kinopublikum zu 90 % aus kurzhaarigen Frauen zusammensetzte. Um Männer kennen zu lernen, vielleicht nicht unbedingt die beste Möglichkeit an einem Freitag abend... Wir, und besonders unsere drei mitgebrachten Quotenmänner fühlten uns am Anfang etwas fehl am Platze, aber im Nachhinein war es auch unheimlich entspannend, mal "unter uns" zu sein. Auch wenn ich mich immer wieder frage, warum um Himmels willen sehen die meisten homosexuellen Frauen gleich aus und tragen diese besondere Einheitsfrisur, warum können homosexuelle Beziehungen nicht einfach nur aus zwei Menschen bestehen und warum suche ich mir als Frau, die auf Frauen steht, eine Partnerin, die aussieht wie ein Kerl? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Irgendwann werd ich da nochmal eine investigative Umfrage starten, so ganz getraut hab ich mich da gestern leider doch nicht, aber es würde mich brennend interessieren.

Das Konzert aber war wirklich gut, neben dem liebenswerten Chaospärchen Carmen und Huddle alias Swim gab es noch zwei absolute Geheimtip-Höhepunkte, Stephanie Forryan , ein zierliches Persönchen mit einer enorm kraftvollen Stimme und Gänsehautgarantie, und McKinley Black , die nicht nur herrlich anders, sondern auch eine grandiose Sängerin ist. Die perfekte Musik für dunkle, kerzenbeleuchtete Herbstabende, starke Frauen mit einer starken Stimme und starken Texten, die von Seelenschmerz und Herzensleid singen und trotzdem oder gerade deswegen Mut und Kraft vermitteln können .

Der Film nach dem Konzert war ein bißchen überflüssig, vor allem nach dem wir festgestellt hatten, wie alt wir in 11 Jahren geworden sind, seit der Film zum ersten Mal in den Kinos war... Bei der anschließenden Aftershowparty haben wir es uns dann aber trotz unseres hohen Alters richtig gut gehen lassen.

Montag, 13. Oktober 2008

Piraten an Deck

Gestern abend war mal wieder Kultur angesagt: Ich hatte Karten für die Bühnenpiraten in der Komödie am Kurfürstendamm. Unbedingt empfehlenswert, Theatersport in altehrwürdiger Umgebung. Wenn auch nicht durchgängig ausschließlich improvisiert, war doch genügend Raum für Ideen des Publikums, das nach einigen schüchternen Anfangsversuchen Regisseur und Schauspieler in knifflige Situationen brachte. Doch auch Anweisungen wie "ihr spielt die Szene jetzt mal auf Isländisch" wurden witzig und treffend umgesetzt und sorgten für manchen überraschendenden Moment, sowohl im Publikum als auch auf der Bühne. Eine schöne Idee lustig umgesetzt, hoffentlich bleibt das Theater am Kurfürstendamm nicht nur wegen solcher Ideen noch lange erhalten.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Heimatgefühle

Es gibt ein untrügliches Zeichen, dass man nach einem dörflich-ruhigen Wochenende wieder zurück in Berlin ist - ein Großpolizeieinsatz samt Feuerwehr 100 m von der Haustür entfernt. Da weiß man erst, wie still es ohne den täglichen Sirenensound sein kann. Willkommen zurück in der Zivilisation.

Dienstag, 5. August 2008

Pastapasta und Zahnarzt die II.

Gestern hatte Freundin M. Gutscheine gewonnen fürs Alberts in der Nähe vom Alex. Kann es sein, dass es das Gebäude ist, wo die Mokkamilch-Eisbar drin war? Irgendwo da muss es doch gewesen sein? Jedenfalls ist das Alberts eine Restaurant-Café-Lounge-Cocktailbar mit verschiedenen Angeboten. Montags ist dort Pasta-all you can eat-Tag, es gibt verschiedene Pasta, verschiedene Soßen, Salat und Nachtisch und einen sehr sympathischen Schau-Koch, der jeden Wunsch frisch zubereitet. So verwandelte er auch meinen Wunsch "irgendwas mit Olivenöl und scharf" mit den Worten "Vertrauen sie mir?" in äußerst leckere Penne con Aglio, Olio e Peperoncino. Sehr lecker. Und sehr würzig. Und so schön knoblauchig. Und während ich noch verzückt auf den Knoblauchstückchen herumknurbselte, fiel es mir siedentheiß ein: der Zahnarzttermin für die Wurzelbehandlung.

Nun ja, ich hab dann heute früh aus "berufsbedingten" Gründen den Termin auf morgen verschoben, ganz unkompliziert. Falls sie sauer gewesen wären, wäre ich heute allerdings gegangen, auf ihre Verantwortung...

Dienstag, 29. Juli 2008

Manchmal gehts auch positiv

Ja, selbst dieser Job hat positive Seiten. Seit Wochen überlege ich meiner reifen Haut ab 25 eine neue Behandlung und Pflege angedeihen zu lassen. Welch ein Glück, dass der Chef letzte Woche auf dem Dermatologenkongress war, und welch ein Glück, dass ich aus diesem Grund jetzt in Besitz einer neuen Gesichtscreme bin, die mich auch noch in nur 5 Tagen gesund und strahlend schön aussehen lassen soll.

Gerade rechtzeitig für die Grillparty am Samstag, welch ein Glück.

Luftgebilde

cadillacparade-8

Frischluft

Weihnachtsgrüße
Ich bin die schlechteste Weihnachtskartenschreiberi n...
June_blogt - Di, 22. Dez, 21:15
Guten Morgen liebe Sorgen
Ein Montag beginnt vielversprechend, wenn aus der Dusche...
June_blogt - Mo, 21. Dez, 21:36
Neues Jahr altes Spiel
Das wars dann mit dem Urlaub im nächsten Jahr,...
June_blogt - Mo, 14. Dez, 21:58

Luftströmung


Sauerstoffjunkies

Luftveränderung

Aktuelles Wetter in Berlin:


Temperatur: -1 C
UV Index: 0
Luftfeuchte: 100 %
Sichtweite: 3.7 km
Luftdruck: 1007.1 mb
Windstärke: 11 km/h

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Angeatmet

wird so: June{at}alphafrau{punkt}de

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