Berliner Spezialitäten
Gestern hab ich endlich mal wieder einen richtig großen Mann gesehen:
Leider war bereits ein weibliches Wesen seit Tagen nach ihm auf der Suche:
Und fast wie im wahren Leben gabs dann nach langem Warten ein glückliches Wiedersehen:
So beeindruckend die Puppen waren, leider hat das ganze
Spektakel meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, die Geschichte war ziemlich an den Haaren herbeigezogen und hatte im Ursprung nichts mit der deutschen Wiedervereinigung zu tun, so dass für mich das emotionale Happy End ausblieb, was auch damit zu tun hatte, dass die kleine Riesin unbedingt vors Brandenburger Tor pinkeln musste und der große Riese vor lauter Wiedersehensfreude nen Moonwalk zu Michael Jacksons Thriller getanzt hat... The Wind of Change wäre passender gewesen.
Ich glaube, ein anderes Datum wäre genauso gut, wenn nicht besser gewesen für den Besuch der zwei Riesen, denn sehenswert, spannend und beeindruckend war es auf jeden Fall. Besonders beeindruckend war vorallem die enorme Kraftanstrengung und die Koordination, die die vielen Puppenspieler über eine lange Zeit aufbringen mussten, ich hatte nicht erwartet, dass die Puppen mehr mit Muskel- denn mit Pferdestärke bewegt werden.
So ein bißchen habe ich mich gefühlt wie an Weihnachten und Ostern zusammen, die ganze Stadt war schon Tage vorher aufgeregt, jeder, den man nach seinen Wochenendplänen fragte, wollte die Riesen gucken gehen und gefühlt war auch mindestens die ganze Stadt auf den Beinen und stand sich am Brandenburger Tor gestern über drei Stunden lang die Füße platt, bis die Beiden sich endlich in die Arme fielen.
Wenn mir jetzt noch einer erklärt, wie und ob ich hier ein Video hochladen kann, könnte ich auch noch ein bißchen Livestimmung verbreiten...
June_blogt - So, 4. Okt, 16:14
Liebe Berliner S-Bahn!
Als herauskam, dass die S-Bahn ein Jahr lang ihre Fahrgäste auf Grund mangelnder Wartung einer unnötig großen Gefahr ausgesetzt hat, habe ich nichts gesagt.
Ich habe auch nichts gesagt, als die S-Bahn über zwei Wochen gebraucht hat, um einen Notfallplan zu erarbeiten, weil plötzlich nur noch ein Drittel aller S-Bahn-Züge einsetzbar waren.
Auch als klar wurde, dass inmitten der schönsten Ferienzeit die komplette Mittelachse des S-Bahn-Netzes für mindestens vier Wochen still gelegt wird, habe ich nichts gesagt.
Aber bitte, liebe S-Bahn, schickt doch als Ersatz nicht die klapperigen BVG-Busse, die Gefahr laufen, unter meinem von mir sehr geschätzten Hintern plötzlich in Brand zu geraten, so dass der gebeutelte Busfahrer die Technikzentrale schon vorsorglich über den etwaigen Gebrauch von Straßensperrungen und Feuerwehreinsatz informiert, und bitte schult wenigstens ihr in eurer momentanen Wartungsphase eure Technikmitarbeiter zu qualifizierteren Aussagen als "Ach, da schütten wir gleich ein bißchen Wasser drüber, dann wird das schon wieder."
Mit verbindlichstem Dank,
Frau June
Liebes Bundesverkehrsamt,
wo Sie doch grad aus dem Winterschlaf aufgewacht sind, eventuell gibt es noch Prüfbedarf bei der Busflotte der BVG...
Für diesen Fall beantrage ich schon jetzt die Zurverfügungstellung eines persönlichen Limousinenservices, selbstverständlich nach der Überprüfung der Fahrzeuge durch Ihre Institution.
Wahrscheinlich hätte ich lieber ein Fahrrad.
Mit besten Grüßen
Frau June
Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll...
June_blogt - Di, 21. Jul, 20:29
1. Mai Kreuzberg. MyFest. Man denke sich zehntausende, völlig unterschiedliche Menschen, groß, klein, alt, jung, dick, dünn, europäisch oder arabisch, die Sonne scheint von einem blauen, wolkenlosen Himmel, die Luft riecht nach Sommer, türkischer Knoblauchwurst und indischen Gewürzen. Über allem liegt eine Geräuschmischung von türkischem HippHopp, grungigem Punk und friedlichem Kinderlachen.
An diesem einen Tag muss sich niemand anpassen, niemand integrieren, weil für einen Tag an diesem einen Ort Integration schon längst vollzogen ist und genau die Mischung von Individualität und gemeinsamen Miteinander von Unterschiedlichkeiten den Reiz dieses Festes ausmacht.
Wir haben indisch gegessen, deutsch getrunken, türkisch getanzt und sächsisch gelacht, es war wie immer ein rundum gelungener Tag.
Am nächsten Morgen in den Nachrichten die üblichen Krawallnachrichten, nur über das friedliche Fest wird nicht berichtet, über die tausenden Menschen, die für einen Tag all das geteilt haben, was ihre Kulturen ausmacht, über die Polizisten, die eben nicht drohend den Knüppel heben, sondern helm- und schutzlos inmitten der Menge stehen und ein freundliches Schwätzchen mit jedem halten, dem gerade danach ist, über die türkischen Tänzer, die jeden zu ihrem Tanz einladen und sich nicht über meine die deutsche trampelige Schwerfälligkeit lustig machen, sondern sehr charmant beim Schritte zählen behilflich sind.
In Kreuzberg gibt es immer zwei Realitäten, und vielleicht sollte auch die Presse den Schwerpunkt ihrer Berichterstattung verlagern, dann verlieren vielleicht auch die letzten Idioten vom Schwarzen Block die Lust am hirnlosen rumkrawallen und suchen sich einen neuen Spielplatz für ihre pseudo-sozialkritischen Demos.
June_blogt - Mo, 4. Mai, 09:56
5 Jahre Sit-in-Mädels sind heute zu Ende gegangen.
Seit fünf Jahren treffen wir Mädels uns zu viert in unregelmäßigen Abständen mit Bier, Pizza und ungesundem Nachtisch, zum Raclette oder beim Lieblingsmexikaner zum tratschen und lachen.
Nun ist passiert, was passieren musste, ein Ritter ist über den großen Teich gekommen, hat eine aus unserer Mitte gerissen und sie folgt ihm nächste Woche in das Abenteuer ihres Lebens.
Für den letzten gemeinsamen Sit-in in Berlin haben wir uns etwas ganz besonderes aufgehoben und so ging es heute 207 m in die Berliner Luft auf den Fernsehturm.
Ganz dekadent im Telecafé gabs dann statt Becks und Big Joe Berliner Weiße und Ragout fin, Bandnudeln mit Pesto, Auberginenlasagne und französischen Käse. Es war ganz klar der teuerste und traurigste Sit-in aller Zeiten.
Ich war vor zehn Jahren das letzte Mal auf dem Fernsehturm, und verändert hat sich außer der etwas überkandidelten Speisekarte nicht wirklich viel. Der Fernsehturm ist und bleibt für mich das wichtigste Zeichen Berlins und ich finde den Gedanken schön, dass sie mit diesem letzten gemeinsamen Sit-in ein großes Stück Berlin im Herzen mit in das Land nimmt, wo immer alles größer, höher und weiter ist.
Ihr Mann hat großes Glück, dass ich ihn so sympathisch finde, sonst würde ich diese Entführung ziemlich unhöflich finden. Zumindest einen Vorteil hat das Ganze allerdings, der nächste Sit-in zu viert wird momentan in Mexico geplant...
June_blogt - Di, 7. Apr, 23:48
Der
Robbie Williams vom Hermannplatz hat wieder zugeschlagen, und diesmal waren Freundin M. und ich live dabei in der UdK (Universität
des Krömers der Künste). Wir hatten ja ein bißchen Sorgen, dass sein spezieller Humor live 2 h lang nicht ganz so leicht zu ertragen ist, aber alle Befürchtungen waren umsonst, ich hab lange nicht mehr soviel gelacht. Es ist sicher keine pädagogisch wertvolle Kunst, die der Nachbar aus Neukölln da seinem buntgemischten Publikum bietet, aber die besondere Situationskomik, die Berliner Kotterschnauze und seine spezielle Ausstrahlung sind einfach genial. Nie wieder kann ich an einem dicken Kind vorbeigehen ohne "Pummelfee" zu denken, ich möchte ehrenamtlich für arme Zehlendorfer Kinder tätig werden, die nur 8 Spielzimmer haben und mit Wowereit Sekt aus nem Pumps trinken und im nächsten Jahr die neue Tournee von Johannes Heesters besuchen, die da heißt "Körperwelten - Ein Querschnitt meines Lebens". Es war wie immer ein Fest der Improvisationen, besonders weil der Telefonstreich sich verselbstständigte und eine Frau namens Oma(r) Kurt Krömer mehr als verwirrte ("ich fühl mich heut wie ein unlösbares Sudoku"), die V.I.P.-Gäste aus dem Publikum sich als verheiratetes Geschwisterpaar entpuppten, Batman einen Manstrip hinlegte und Carol An das Böööööse zum Lachen brachte.
Sehr schade, dass die zwei Stunden so schnell vorbei gingen und so nahmen wir neben Lachmuskelschmerzen auch die weisen Worte des Krömers mit hinaus in diese "bitterböse, verschissene Kackwelt":
"Denkt immer dran, egal was passiert, Kopf hoch, och wenn der Hals dreckig is."
June_blogt - Do, 30. Okt, 11:41
Am Wochenende wurde mir mal wieder vor Augen geführt, wie unglaublich alt ich eigentlich bin. Und von gestern. Und sowas von hinter dem Mond.
Durch Zufall hatte Freundin M. zwei Karten inklusive V.I.P.-Armbändchen für die völlig ausverschenkte Energy in the Park-Party 2008 ergattert, die am Samstag am Wannsee stattfand. Auftreten sollten auf dieser jährlich stattfindenden Radio-Beachparty The Script, The Rasmus, Sunrise Avenue, M.Pokora, Madcon, Alexander Marcus, Jordin Sparks und Leona Lewis. Da ich an diesem Tage nichts besseres vor hatte, das Wetter sehr einladend war und ich sowieso und überhaupt gern am Strand herumliege, sagte ich natürlich sofort zu, wenn sich mir auch mehrere Fragen aufdrängten. Warum heißt es "in the park" wenn es doch "on the beach" stattfindet? Was kann man alles mit den V.I.P.-Bändchen anfangen? Und wer zum Teufel sind diese komischen Leute die da als Musikkapellen aufgeführt sind?
Eine investigative Recherche zur letzten Frage ergab, dass ich es lieber nicht wissen wollte. Ich kannte genau einen Sänger, und möchte anonym bleiben wenn ich sage dass es sich dabei um Daniel Lopez handelte, der sofortigen Brechreiz auslöste, und The Rasmus kamen mir auch irgendwie ein klitzekleines bißchen bekannt vor - vielleicht. Da ich allerdings davon ausging, dass auf der Strandparty genügend Alkohol zur Betäubung ausgeschenkt wurde, wagte ich den Sprung in eine unbekannte Welt und es ging auf zum Wannsee.
Dort angekommen hockten schon tausende von Teenies auf ihren Handtüchern und mir schwante böses, da ich keine Lust hatte 7 h zwischen kreischenden Kiddies bei 30 ° im Schatten herum zu oxidieren, aber dann erkannten wir, auf welch wundersame Art und Weise uns das V.I.P.-Bändchen den Tag versüßen würde, und haben uns ganz dekandent an den V.I.P.-Strand direkt am Wasser vor die Bühe gelegt. Da ließ es sich dann einigermaßen aushalten, es hatte nur einen Nachteil, der Bierstand war ungefähr 5.000 Teenies entfernt und bis man durch die Horden hin- und zurück war, war die Hälfte vom Bier schon als Wasserdampf Richtung Ozonloch aufgestiegen.
Die Musik als solches war wie erwartet anders. Also anders als das womit ich sonst meine Lauscher füttere. Es war nicht alles unbedingt schlecht, aber so richtig gut war eigentlich auch nichts. Mit meiner Meinung stand ich wohl ziemlich alleine da, denn immer wenn ich mich umdrehte, sah ich sonnenverbrannte 16jährige Teenies die jeden Text mitsangen. Am erschreckensten für mich waren zwei Dinge: 1. der hier:
Alexander Marcus und 2. dass mir die Musik von Sunrise Avenue á la Daniel Lopez noch von allen am Besten gefiel, sie passte einfach super zum Sommersonnenstrandfeeling. Gruselig, ganz ganz gruselig. Der Rest verschwimmt zu einer 0-8-15-Musikmasse die nicht wirklich bis in meine Beine zuckte und ich sie nur Minuten später schon nicht mehr den jeweiligen Namen zuordnen konnte.
Ja, meine Bravo-Ich-bin-total-up-to-date-Zeit ist einfach vorbei, neben Horden von schlanken, braungebrannten 16jährigen Mäuschen im Bikini seh ich einfach auch nicht mehr aus wie eine knackige 19jährige und leider war weit und breit niemand zu sehen zu dem ich in der Relation mir zumindest einbilden konnte nochmal 19 und jung und knackig zu sein. Am nächsten Tag fühlte ich mich dafür wie eine 90jährige, Zwicken und Zwacken in allen Gliedern vom stundenlangem Im-Sand-herum-liegen, leichten Kopfschmerz von der Bier-Sonnen-Mischung und eine tiefe Sehnsucht nach richtiger Musik, die ich durch ein, zwei, dreizehn Elvis-CDs befriedigte.
Eins ist mir übrigens noch aufgefallen, die Mädels von heute tragen wieder mehr Bikini als Männerboxershorts, und die Jungs von heute sehen irgendwie weitaus knackiger und besser gebaut aus als zu meiner Zeit. Oder ist es uns damals nur nicht aufgefallen, weil es unter unserer Würde war die Jungs in unserem Alter auch nur die selbe Luft atmen zu lassen als wir 15 waren?
June_blogt - Mi, 9. Jul, 13:48
Was ist das?
laute Technomusik, viel Alkohol, knackige, mal mehr, mal weniger behaarte Männerhintern ohne in engen Lederhosen und Laugengebäck in Penisform?
Na?
Naaaaaa?
Richtig, es ist Motzstraßenfest, das schwul-lesbische Straßenfest im Vorfeld des CSD. Am frühen Samstag Nachmittag haben wir uns ins Getümmel gestürzt und uns dem seltsamen Gefühl hingegeben eine eigene Randgruppe zu sein.
Natürlich gibt es alles was ein zünftiges Straßenfest ausmacht, Musikbühnen, Bierstände, Bratwurst-,Nackensteak- und Crepesstände, Cocktailstände und vielevieleviele Menschen. Und dann gibt es eben die besonderen Stände, Stände, an denen man neue Fesselvarianten ausprobieren kann, Stände an denen die richtige Handhabung einer Liebesschaukel demonstriert wird, Stände an denen für einen Gratisblowjob geworben wird und Stände für die richtige Darkroomgarderobe. Natürlich fehlen auch die Informationsstände nicht, und so klärt die Polizei über ihre homosexuellen Kollegen auf, die Reiseunternehmen offerieren Schwul-Lesbische Busreisen bei denen nicht nur Bergtouren mit dem Fahrrad sondern auch gleichgeschlechtliche Body-Paint-Abende angeboten werden und eigens gegründete Sportvereine werben um schwul und/oder lesbische Mitglieder.
Man taucht ein in eine andere Welt und es drängt sich mir die Frage auf, warum grenzt man sich so offensichtlich aus, wenn man doch auf der anderen Seite für Anerkennung und Gleichberechtigung kämpft? Warum muss ich eigene Sportvereine gründen, warum als Friseur unbedingt betonen dass ich schwul-lesbische Kunden bevorzuge, warum muss eine gleichgeschlechtliche Urlaubsreise so anders beworben werden als eine herkömmliche? Warum versuche "ich" als Person, die einfach nur eine andere Sexualität leben möchte, mich so vehement als "anders" hinzustellen, anstatt weiter für Gleichbehandlung zu kämpfen?
Antworten haben wir darauf nicht gefunden, vielleicht gibt es sie nicht einmal, aber dafür konnten wir bei guten Cocktails und noch besserem Wetter die große bunte Masse voller Individuen genießen und mussten feststellen, dass es doch erhebliche Unterschiede in der eigenen Darstellung seiner Sexualität gibt.
Zum Ersten gibt es anscheinend sehr viel mehr schwule Männer als lesbische Frauen, es herrschte auf jeden Fall extremer Männerüberschuss, was schon mal erklären könnte, wieso es soviele heterosexuelle Singlefrauen gibt. Dann unterscheidet sich die Gruppe der homosexuellen Männer in viele feine Untergruppen. Es gibt die zarten Jünglinge fern jeden Bartwuchses, die feminin-verschüchtert mit gekonntem Augenaufschlag jeder Frau Konkurrenz machen. Dann gibt es die vor Testosteron strotzenden, muskelbepackten, glattrasierten Männer in Tarnhosen und Rippunterhemd, die hauptsächlich im Zweierpack auftreten. Die weniger durchtrainierte und gern behaartere Version trägt bevorzugt Lederhosen mit und ohne zentrale Belüftungsflächen, Kampfstiefel und Nietenhalsband, und ist mehr oder weniger offensichtlich gepierct, an allen möglichen und unmöglichen Stellen, wie uns ein weiterer Stand informierte. Am spannensten ist natürlich die Gruppe der Transen, die sich zwar nicht immer geschmackvoll, aber doch herrlich bunt und frivol kleiden und mich beim Anblick ihrer ellenlangen Beine und einem vollkommenen Apfelhintern schon desöfteren zu neidischen Seufzern zwangen. Schön anzuschauen auch die Werbeboys, die ihren gerade richtig trainierten Oberkörper für allerlei Werbung zur Verfügung stellen und sich dann meist nicht die Mühe machen, die unteren Regionen ihres Köpers durch überflüssigen Hosenstoff zu bedecken. Und eine besonders interessante Untergruppe, die schwulen Nazis, in Springerstiefeln, Poloshirt und Hosenträgern, wobei ich einfach mal behaupte, sie haben eher den Modestil denn die politische Gesinnung adaptiert, ansonsten haben sie wohl kein so leichtes Leben, wie mein Lieblingswochenendpartner trocken feststellte.
Bei den Frauen dagegen fielen uns augenscheinlich nur zwei Gruppen auf, die, die anscheinend alle eine Kundenkarte beim gleichen Friseur haben, und die anderen. Was mich zu der Frage brachte, gibt es wohl einen eigenen Verein für die Anerkennung von langhaarigen Lesben? Und wenn nicht, sollte er gegründet werden, es könnte sein, dass ich da einem neuen Fall von Diskriminierung auf der Spur bin.
Es war ein sehr schöner, lustiger, bunter und fröhlicher Samstag, genauso, wie ich ihn in Berlin so mag, wenn jeder sein kann wie er möchte, und niemand sich ausgeschlossen fühlt, nicht mal wir, die wir uns in der spießigen Minderheit befanden. Leider kann ich nächstes Wochenende am CSD nicht dabei sein, aber die Erfahrung sagt mir, dass das Straßenfest nur eine entspannte Generalprobe ist und das Berliner Kleinbürgertum wieder ordentlich durcheinander gewirbelt wird.
June_blogt - So, 22. Jun, 11:31